Jugendliche setzen Zeichen für Respekt und Vielfalt
Jugendliche setzen Zeichen für Respekt und Vielfalt auf dem Tempelhofer Feld
- Wie fühlt es sich an, nicht dazuzugehören?
- Was bedeutet Respekt im Alltag?
- Und was können wir alle gegen Mobbing, Ausgrenzung und Diskriminierung tun?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich Jugendliche im Projekt „Jung. Laut. Sichtbar. – Jugendliche setzen Zeichen für Respekt und Vielfalt“. Ziel des Projekts war es, jungen Menschen eine Stimme zu geben und sie zu ermutigen, ihre eigenen Erfahrungen ernst zu nehmen, zu reflektieren und aktiv in den gesellschaftlichen Dialog einzubringen.
Gemeinsam Haltung zeigen
Mobbing, Ausgrenzung und Diskriminierung gehören für viele Kinder und Jugendliche leider noch immer zum Alltag – in der Schule, im öffentlichen Raum und auch im Internet. Das Projekt wollte nicht nur auf diese Herausforderungen aufmerksam machen, sondern vor allem zeigen, dass junge Menschen selbst Teil der Lösung sein können.
Unter dem Leitgedanken „Respekt ist keine Selbstverständlichkeit – aber er kann gelebt und eingefordert werden.“ entwickelten die Teilnehmenden zunächst in Workshops ihre eigenen Interviewfragen. Sie tauschten sich über persönliche Erfahrungen aus und überlegten gemeinsam, wie ein respektvolles Miteinander gelingen kann.
Im Dialog mit den Menschen
Anschließend gingen die Jugendlichen auf dem Tempelhofer Feld aktiv auf Besucherinnen und Besucher zu und führten zahlreiche Interviews. Dabei standen unter anderem folgende Fragen im Mittelpunkt:
- Wann hast du dich zuletzt ausgegrenzt gefühlt?
- Was bedeutet Respekt für dich im Alltag?
- Was bedeutet Vielfalt für dich?
- Was können wir gegen Mobbing und Diskriminierung tun?
- Was muss sich in unserer Gesellschaft verändern?
- Was ist deine persönliche Botschaft für mehr Zusammenhalt?
Die Offenheit vieler Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner hat die Jugendlichen beeindruckt. Es entstanden ehrliche Gespräche über Erfahrungen, Herausforderungen und Wünsche für eine Gesellschaft, in der alle Menschen respektvoll miteinander umgehen.
Junge Stimmen für ein starkes Miteinander
Das Projekt hat gezeigt, wie wichtig es ist, Jugendlichen zuzuhören und ihnen Raum zu geben, ihre Meinung öffentlich zu vertreten. Durch die Interviews konnten sie ihre Kommunikationskompetenz stärken, Verantwortung übernehmen und erleben, dass ihre Fragen und ihre Stimmen gesellschaftliche Bedeutung haben.
Die entstandenen Interviews und Eindrücke werden nun schrittweise veröffentlicht und geben einen authentischen Einblick in die unterschiedlichen Perspektiven der Menschen in Berlin.
Gemeinsam ein Zeichen setzen
Wir bedanken uns herzlich bei allen Jugendlichen, die sich engagiert eingebracht haben, sowie bei den vielen Menschen, die sich Zeit für ein Gespräch genommen und ihre Gedanken mit uns geteilt haben.
Jede Begegnung, jedes Interview und jede Geschichte hat deutlich gemacht: Respekt beginnt mit Zuhören. Vielfalt lebt vom Dialog. Und Zusammenhalt entsteht, wenn wir einander mit Offenheit begegnen.
Wir freuen uns darauf, in den kommenden Wochen ausgewählte Interviews und Bilder aus dem Projekt auf unserer Website und unseren Social-Media-Kanälen zu veröffentlichen.


